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Sprechblase

Beteiligung der Stadtwerke Germersheim GmbH baut Windparkportfolio um weitere 25 Megawatt aus

(vom 09.07.2012)

Die Beteiligung der Stadtwerke Germersheim GmbH erwirbt elf neue Anlagen und verfügt damit über ein 81 Megawatt starkes Windparkportfolio.
Erstmalig wird auch in drei Megawatt-Anlage investiert, die vor allem für windschwächere Regionen geeignet ist.

Die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG hat ihr Windparkportfolio um weitere Anlagen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Brandenburg ausgebaut.
Damit verfügt die Beteiligung der Stadtwerke Germersheim GmbH bundesweit insgesamt über 38 Anlagen, die jährlich rund 184 Millionen Kilowattstunden Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Dies entspricht in etwa der Deckung des jährlichen Strombedarfs von knapp 50.000 Haushalten. „Das ist ein gutes Ergebnis für ein Jahr operatives Geschäft. Wir liegen genau im Investitionsplan", so Dr. Wolfram Baumgartner, Geschäftsführer der Stadtwerke Germersheim GmbH. Bis 2020 sollen über die Thüga Erneuerbare Energien, an der neben den Stadtwerken Germersheim 34 weitere Unternehmen beteiligt sind, insgesamt eine Milliarde Euro in die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen fließen.

Diversifizierung sorgt für angemessene Rendite-Risikostruktur
Weit über 100 Projekte wurden bereits geprüft. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Windkraft, die in Deutschland gegenwärtig das größte Potential hat. Viel Wert legt das Gemeinschaftsunternehmen auf die Akzeptanz in der Bevölkerung und eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals. „Durch die Diversifizierung auf mehrere Standorte und verschiedene, erprobte Anlagentechnologien streuen wir das Risiko und sorgen für eine optimale Rendite", so Baumgartner.

Erstmals drei Megawatt-Anlagentechnologie im Einsatz
Die Thüga Erneuerbare Energien hat im rheinland-pfälzischen Laubach das erste Mal auch in eine drei Megawatt-Anlage investiert. „Ich gehe davon aus, dass diese Technologie aufgrund ihrer hohen Leistungsfähigkeit künftig den Windmarkt dominieren wird", ist Dr. Kay Dahlke, Geschäftsführer der Thüga Erneuerbaren Energien, überzeugt.
Die Enercon E-101 Windkraftanlage hat einen Rotordurchmesser von 101 Metern und eine Nabenhöhe von 135 Metern. Drei Megawatt Anlagen können auch in windschwächeren Regionen eingesetzt werden. „Das könnte gerade dem Süden Deutschlands die Chance eröffnen, ihren Anteil an Windkraft zu erhöhen", prognostiziert Dahlke. Weiter hat das Unternehmen ihren in 2011 erworbenen Windpark in der Gemeinde Unzenberg um zwei REpower MM92 Anlagen erweitert. Entwickler beider Projekte war erneut die juwi-Gruppe.  

Engagement in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
In Beppen nahe Bremen hat die Thüga Erneuerbare Energien den Windpark Beppener Bruch mit vier Enercon E-82 Windkraftanlagen von der WindStrom Unternehmensgruppe erworben. Außerdem hat das Unternehmen eine Enercon E-70 im niedersächsischen Oelerse sowie eine Enercon E-82 Windkraftanlage in Hakenstedt in Sachsen-Anhalt gekauft. Alle Anlagen sind bereits in Betrieb. „Ein Einstieg nach Inbetriebnahme hat natürlich den Vorteil, dass zum einen die Baurisiken entfallen und zum anderen die Einnahmen durch die Stromerzeugung schon da sind. Grundsätzlich sind wir jedoch bereit, in allen Phasen eines Projekts einzusteigen", fügt Baumgartner hinzu.

Über die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG:
Die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG ist ein Gemeinschaftsunternehmen von mehreren Gesellschaften der Thüga-Gruppe. Das Unternehmen investiert in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung mit Fokus auf Deutschland. Ziel des Unternehmens ist die Bündelung von Know-how und Kapital, um so in den nächsten Jahren die eigene Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen auszubauen. Alle Unternehmen sind als Minderheitsgesellschafter an der Thüga Erneuerbare Energien beteiligt. Eine Beteiligung an der Gesellschaft steht grundsätzlich allen Unternehmen der Thüga-Gruppe offen.
http://ee.thuega.de

Stadtwerke Germersheim GmbH:

Geschäftsführer Dr. Wolfram Baumgartner

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