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Stadtwerke Germersheim GmbH - Wasser im Härtebereich "hart"

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Allgemeine Beschreibung

Zur Geschichte der Stromversorgung in Germersheim...

Der Strom hielt seinen Einzug in Germersheim mit dem Anschluss der Presshefe-Fabrik Berkel durch die Rheinische Schuckert-Gesellschaft AG, Mannheim. Auf diesen Anschluss aufbauend, vereinbarte die Stadt Germersheim im Vertrag vom 23. März 1911 die Errichtung einer öffentlichen Stromversorgung.

Die Höchstlast war zu Anfang auf 100 kW begrenzt, die Stromzuleitung erfolgte über eine 20 kV-Freileitung zur Umspannstation Fronte Beckers. Von dort liefen die 5 kV-Kabel zu den Trafostationen in der Innenstadt; diese versorgten direkt die Abnehmer über 110 V Freileitungen. Ab 1957 begann die Umstellung des gesamten Niederspannungsnetzes auf 220 V, um der gestiegenen Belastung des Netzes und der Einführung einheitlicher Normgeräte auf dieser Spannungsebene gerecht zu werden.

Mit dem Beginn der Industrieansiedlung und dem Ausbau des Rheinhafens Germersheim begann für die Stromversorgung Anfang der 60er Jahre eine stürmische Entwicklung. Das gesamte Mittelspannungsnetz wurde wesentlich erweitert und wegen der hohen Anschlussleistung der Betriebe von 5 auf 20 kV umgestellt.

Die Leistung im Strombezug stieg von 3 375 kW im Jahr 1966 auf 13 578 kW im Jahr 1976 steil an. Gleichzeitig erhöhte sich der jährliche Strombezug auf 73 Mio. kWh.

Die Stromerlöse überschritten 1998, bei einer Bezugsleistung von 23 350 kW und rund 143 Mio. kWh Jahresabgabe, die Grenze von 22 Mio. DM.

Der enorme Anstieg der Leistung konnte auf Dauer vom regionalen 20 kV-Netz nicht mehr bewältigt werden. Mit dem Bau eines eigenen 110/20 kV-Umspannwerkes im Jahr 1979 gelang es, die Versorgungssicherheit im Stromnetz wesentlich zu verbessern und das eigene 20 kV-Inselnetz von Einflüssen Dritter frei zu machen.

Heute versorgen die Stadtwerke über ein 222 km langes Leitungsnetz und 91 Trafostationen 3 200 Abnehmeranschlüsse mit insgesamt 10 500 Stromzählern. Die Stromabgabe liegt bei 142 Mio. kWh / Jahr. Das Stromnetz besitzt stabile Verhältnisse, Stromunterbrechungen sind sehr selten und dann meist durch Kurzschlüsse in den Kundenanlagen bedingt. Für eine weitere Entwicklung der Stadt sind noch ausreichende Reserven vorhanden.